Knochendichtemessung
In Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen an Osteoporose, jede dritte Frau erkrankt nach den Wechseljahren daran. Aber auch Männer können von Osteoporose betroffen sein.
Wörtlich übersetzt heißt Osteoporose „poröser Knochen“. Die Osteoporose ist ein langsam fortschreitender Knochenschwund, der ab einem gewissen Grad mit einem deutlich erhöhten Risiko für Knochenbrüche einhergeht. Daher sind eine frühzeitige Diagnose und eine zuverlässige Risikoeinschätzung mit einer entsprechenden Therapie sehr wichtig.
Bei einem Osteoporose-Check bestimmen wir Ihr individuelles Osteoporose-Risiko. Dieser beinhaltet mehrere fachspezifische Untersuchungen:
- Abklärung vorhandener Risikofaktoren
- Körperliche Untersuchung
- Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule
- Knochendichtemessung (Osteodensitometrie, DEXA-Verfahren)
- Bei Bedarf laborchemische Untersuchung des Blutes
Zur Knochendichtemessung wird in unserer Gemeinschaftspraxis die DEXA – Methode (Dual Energy X-ray Absorptiometrie) verwendet, die einzige Messmethode, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und vom Deutschen Verband für Osteologie (DVO) anerkannt ist. Hierfür steht uns ein hochmodernes Lunar DXA – Gerät zur Verfügung.
Andere Messverfahren sind entweder mit einer hohen Strahlenbelastung verbunden oder wenig aussagekräftig.
Die Messung dient unter Berücksichtigung diverser Risikofaktoren der Einordnung des individuellen Knochenbruch-Risikos und unterstützt die Entscheidung, ob, wann und wie lange eine spezielle Osteoporosetherapie notwendig ist. Ziel ist es, einem Knochenbruch rechtzeitig vorzubeugen.