Dr. Hierl & Dr. Eschenbecher
Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Praxis Straubing
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Orthopädische Belegabteilung
Kreiskrankenhaus Wörth a.d. Donau
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Umstellungsosteotomie

Eine angeborene oder erworbene Abweichung der Beinachse von ihrem physiologischen Maß tritt als O- oder X-Bein in Erscheinung. Dies führt zu einer Veränderung der Lastübertragung am Kniegelenk. In Folge einer so entstandenen, einseitigen Fehlbelastung kommt es zu Beschwerden und vorzeitigem Gelenkverschleiß.

Nur die rechtzeitige Korrektur eines Achsfehlers kann somit die mechanische Kniegelenksbelastung verbessern, belastungsabhängige Beschwerden beheben und die Entstehung einer Arthrose bzw. deren Fortschreiten verzögern. Nach Sicherung der Indikation erfolgt die Achskorrektur durch eine Knochenkeilentnahme am Ort der Fehlstellung. Das Ausmaß der Korrektur wird bereits vor der Operation an entsprechenden Röntgenaufnahmen (Ganzbeinstandaufnahmen) festgelegt. Das Korrekturergebnis wird durch eine belastungsstabile Verschraubung, sog. winkelstabile Osteosynthese, gesichert.

Eine anschließende Teilbelastung des operierten Beins ist für ca. 2-3 Wochen erforderlich, danach erfolgt beschwerdeabhängig der Übergang zur Vollbelastung. Das Osteosynthesematerial (Platte/Schrauben) wird nach ca. 1 Jahr über einen kleinen Eingriff wieder entfernt.